„Rund 40.000 Menschen in Kärnten gelten als alkoholabhängig oder sind gefährdet, abhängig zu werden – eine alarmierende Zahl, die zeigt, wie dringend wir mehr Therapieangebote benötigen. Mit April schaffen wir nun einen neuen, ambulanten Weg aus der Abhängigkeit“,
Soziales Umfeld erhalten
„Die Besonderheit von APAK besteht darin, dass Betroffene in ihrem sozialen Umfeld verbleiben können, das heißt auch ihren Arbeitsplatz erhalten können, was den Erfolg der Therapie enorm steigern soll. Dadurch soll auch einem Abbruch von sozialen und familiären Beziehungen entgegengewirkt werden“,
Drittelfinanzierung
AVS als verlässlicher Partner
„Die AVS freut sich darüber, dass sie als Kooperationspartner mit der Umsetzung des ambulanten Programmes für Alkoholkranke in Kärnten betraut worden ist. Die psychosozialen Dienste der AVS betreuen und begleiten seit knapp 40 Jahren unter anderem auch Menschen mit Alkoholproblematiken. Das Projekt APAK bietet nun auch die Möglichkeit einer ambulanten Betreuung und Behandlung. Wir sind überzeugt davon, dass der Verbleib im familiären und sozialen bzw. beruflichen Umfeld eine wesentliche Basis für die Effektivität dieses Programmes ist“,
Die Therapie und wie man ins Programm kommt…
„Die Nachfrage ist bereits sehr hoch. Betroffene kommen entweder selbst zu uns oder werden zugewiesen. Nach der Diagnostik wird ein maßgeschneidertes und individuelles Behandlungsprogramm in enger Abstimmung mit Medizinerinnen und Medizinern erstellt. Neben Psychotherapie und psychologischer Beratung können parallel dazu auch Alkohol-Nachbetreuungsgruppen besucht werden. Ziel ist es, lange Wartezeiten zu vermeiden, eine telefonische Voranmeldung wird empfohlen“,
Stimmen der Finanzierungspartner
„Eine Krankheit, die oft tabuisiert wird, nämlich jene, die durch Alkohol verursacht wird, führt nicht nur zu individuellem und familiärem Leid, sondern stellt auch eine erhebliche Herausforderung für unsere Gesellschaft dar. Umso wichtiger ist uns dieses Projekt: Einerseits durch die bedarfsgerechte Versorgung, den niederschwelligen Zugang und die umfassende, individuelle Unterstützung durch ein medizinisches und psychologisches Angebot, aber auch durch die Betreuung aus der Sozialarbeit“,
„Wesentlicher Bestandteil der Verhandlungen war daher, einerseits Tarife für komplexe Module, die über mehrere Wochen laufen, zu vereinbaren und andererseits auch eine gewisse Flexibilität im Programm zu finden, um individuell auf Betroffene eingehen zu können.“
„Wir schaffen damit gemeinsam einen niederschwelligen Zugang für Menschen mit durch Alkohol verursachten Erkrankungen. Betroffenen zu helfen, ihnen Betreuung zu bieten und sie im gesellschaftlichen Leben und im Erwerbsleben integriert zu halten, das sind extrem lohnende gemeinsame Ziele!“

