In der heutigen Regierungssitzung (25. März 2025) wurde der Beschluss zur Verlängerung der trilateralen Fördervereinbarung für die Sozialpsychiatrischen Dienste (SPD) Wolfsberg und Spittal für weitere drei Jahre getroffen. Diese Vereinbarung, die zwischen der Österreichischen Gesundheitskasse (ÖGK), dem Land Kärnten und der pro mente Kärnten GmbH als Betreiberin besteht, ermöglicht eine niederschwellige, ganzheitliche sozialpsychiatrische Versorgung für Menschen in psychischen und sozialen Krisensituationen in den Bezirken Wolfsberg, Völkermarkt und Spittal. Eine entsprechende Versorgungsstruktur ist auch in den weiteren Bezirken Kärntens vorhanden.
Hohe Folgekosten vermeiden
„Die SPD in Wolfsberg und Spittal mit jeweils über 400 Klientinnen und Klienten jährlich haben sich in den letzten Jahren als unverzichtbare Drehscheibe für die sozialpsychiatrische Versorgung dieser Regionen etabliert. Mit der Verlängerung der Fördervereinbarung sichern wir weiterhin eine nachhaltige, wohnortnahe Betreuung für Menschen mit psychosozialen Belastungen. Die Investition in die psychische Gesundheit der Kärntnerinnen und Kärntner – in diesem Fall sehr niederschwellig und nachgehend, um Belastungen möglichst frühzeitig zu erkennen und auch Langzeitfolgen vorzubeugen – ist eine zentrale Maßnahme, um die Lebensqualität der Betroffenen zu erhöhen und gleichzeitig Krankenhaus-Aufenthalte und andere sehr kostenintensive Unterbringungen zu vermeiden“,
erklärt die zuständige Landesrätin Beate Prettner.
Die Angebote der SPD Wolfsberg und Spittal umfassen u. a. den Sozialpsychiatrischen Dienst (psychologische, fachärztliche sowie psychosoziale Beratung und Begleitung) sowie das Kurzzeitwohnen. Ergänzt werden sie durch Home-Care-Betreuungen, also Akutbetreuungen in den eigenen vier Wänden.
1,15 Millionen Euro vom Land Kärnten
„Besonders hervorzuheben ist, dass die verlängerten trilateralen Fördervereinbarungen nicht nur den Fortbestand der wichtigen Leistungen sicherstellen, sondern auch eine wertgesicherte Honorierung der erbrachten Leistungen garantieren. Das Land Kärnten übernimmt dabei rund zwei Drittel der Fördersumme“,
so Prettner.
Im Jahr 2025 fließen an die beiden SPD in Wolfsberg und Spittal seitens des Landes rund 1,15 Millionen Euro. In diesem Betrag inkludiert sind auch Subventionen für die erweiterten Öffnungszeiten der Kurzzeit-Wohnhäuser in den Bezirken.
Quelle: LPD Kärnten