Landesrätin Beate Prettner und GuK-Direktorin Beate Wanke freuen sich über 26 neue Absolventinnen und Absolventen der Ausbildungsschiene Pflegefachassistenz. Es gibt aber noch weitere Ausbildungsformen an der GuK.
Der steigende Bedarf an Pflegepersonal erfordert innovative Lösungen: Schon 2040 wird fast ein Drittel der Kärntner Bevölkerung älter als 65 Jahre sein. Im Land Kärnten reagiert man mit vielfältigen Ausbildungswegen mit einer Ausbildungsdauer von einem Jahr (Pflegeassistenz), zwei Jahren (Pflegefachassistenz oder Fachsozialbetreuung) oder drei Jahren (DGKP oder Diplomsozialbetreuung). Zudem gibt es verkürzte, aber auch berufsbegleitende Ausbildungen und die Möglichkeit der Ausbildung zur Pflegefachassistenz mit Matura sowie Programme für internationale Fachkräfte. Rund 2.000 Personen in Kärnten befinden sich derzeit in einer Pflegeausbildung.
Mehrere Ausbildungswege
Herzstück der Kärntner Pflegeausbildung ist die Schule für Gesundheits- und Krankenpflege (GuK) mit Standorten in Klagenfurt und Villach. Neben der zweijährigen Ausbildung zur Pflegefachassistenz bietet sie auch eine verkürzte Ausbildung in der allgemeinen Gesundheits- und Krankenpflege für Pflegeassistenz und – in Kooperation mit den beiden Höheren Lehranstalten für Sozialbetreuung und Pflege der Diakonie und Caritas – das Modell „Pflegefachassistenz mit Matura“ an. In diesen drei Ausbildungsformen verzeichnet die GuK derzeit insgesamt 349 Auszubildende. Zusätzlich startete am Standort Villach kürzlich der bereits dritte Nostrifikationslehrgang für Fachpersonal aus dem Ausland mit derzeit 14 Teilnehmenden.
26 neue Absolventinnen und Absolventen
Heute, Mittwoch (17. September 2025), stand aber das Feiern im Vordergrund: 26 Absolventinnen und Absolventen der Pflegefachassistenz-Ausbildung haben im Congress Center Villach ihre Diplome erhalten.
„Mit Ihrer Entscheidung für die Pflege haben Sie einen Beruf mit Zukunft und großem gesellschaftlichen Wert gewählt“,
betonte Gesundheitslandesrätin Beate Prettner bei der Feier.
„Wir benötigen laut aktueller Bedarfsprognose jedes Jahr rund 400 neue Pflegefachkräfte. Deshalb setzen wir im Land Kärnten auf eine breite Palette an Maßnahmen, um die Pflege zu stärken.“
Ein Beispiel ist das Kärntner Anstellungsausbildungsmodell: GuK-Schülerinnen und -Schüler können ab dem ersten Tag angestellt werden und 1.300 netto, 14 Mal jährlich, beziehen.
GuK-Direktorin Beate Wanke gratulierte den Absolventinnen und Absolventen und erinnerte an den nächsten Ausbildungsstart:
„Bis 31. Oktober 2025 kann man sich am Standort Villach für die zweijährige praxisorientierte Pflegefachassistenz-Ausbildung anmelden, die Ausbildung startet dann kommenden Februar.“
Quelle: LPD Kärnten

