Fünf Jahre SHT-Zentrum Wernberg

Robert Slapnig, Sabrina Heide, Renate Lauchard, Beate Prettner, Doris Liposchek, Alvin Wagner, Matthias Rainer-Eder, Iris Rasinger und Georg Hruschka (von links) - Fotohinweis: Simone Dragy
Mit einer würdigen Feier wurde gestern, Freitag (5. Dezember 2025), das fünfjährige Jubiläum des Schädel-Hirn-Trauma-Zentrums (SHT-Zentrums) Wernberg der AVS gefeiert. Es bietet spezialisierte Betreuung, Therapie und Wohnmöglichkeiten für Menschen mit erworbenen Hirnschädigungen unter dem Motto „Schritt für Schritt zurück ins Leben“.

„Fünf Jahre SHT-Zentrum bedeuten fünf Jahre Hoffnung, Stabilität und neue Chancen für Menschen, deren Leben sich schlagartig verändert hat“,

betonte Gesundheitslandesrätin Beate Prettner im Rahmen der Feier.

„Wir werden diesen Weg konsequent fortsetzen und die Versorgung von Menschen mit besonderen Bedürfnissen weiter stärken.“

Tagesstätte und Wohnen

Das SHT-Zentrum bietet derzeit Platz für rund 30 Personen in der Tagesstätte (14 Plätze) sowie in zwei Wohnverbünden (je acht Plätze) für Menschen mit hohem Assistenzbedarf und Personen mit erworbenen Hirnschädigungen. In der Tagesstätte liegt der Fokus auf individueller Förderung, um jeweilige Therapieziele zu erreichen – mit Angeboten wie Logo-, Ergo- oder Physiotherapie. An die Wohnverbünde ist auch eine vollständig ausgestattete, barrierefreie Trainingswohnung angeschlossen. Ergänzt wird das Angebot des multiprofessionellen AVS-Teams durch ein breites Spektrum an Assistenz-, Therapie- und Teilhabe-Leistungen.
Prettner:

„Hier wird tagtäglich daran gearbeitet, lebensnahe Fähigkeiten zu stärken. Und wir sehen: Dieses Konzept funktioniert – Erfolgsgeschichten aus dem SHT-Zentrum zeigen, wie viel hier bewegt wird. Ob es das Wiedereinsteigen in den Arbeitsmarkt ist oder der Umzug in die eigene Wohnung.“

Erfolgsgeschichten

AVS-Fachbereichsleiter Georg Hruschka bestätigte:

„Klientinnen und Klienten kehrten an ihren alten Arbeitsplatz zurück oder fanden neue Anstellungen. Manche stehen wieder eigenständig auf, erledigen ihren Einkauf oder können sich wieder aktiv am sozialen Leben beteiligen. Das sind Fortschritte, die wir gemeinsam feiern.“

Das SHT-Zentrum ist ein ELER-gefördertes Projekt und gilt als wegweisend in der Betreuung von Menschen mit Schädel-Hirn-Trauma in Südösterreich. Das Land Kärnten sichert die Finanzierung der Einrichtung über laufende Tagsätze ab.
Gefeiert wurde das Jubiläum vor Ort mit Bewohnerinnen und Bewohnern, Angehörigen und Fachkräften. Mit dabei waren auch die stellvertretende AVS-Vorstandsvorsitzende Renate Lauchard sowie Wernbergs Bürgermeisterin Doris Liposchek.
Quelle: LPD Kärnten