LR.in Prettner: Tätigkeitsbericht der Tierschutzombudsstelle bestätigt, wie unverzichtbar sie als Kontroll-, Beratungs- und Aufklärungseinrichtung ist
„Tierschutz ist kein Nebenschauplatz – er ist ein zentraler Bestandteil unseres gesellschaftlichen Zusammenlebens“,
betont Tierschutz-Landesrätin Beate Prettner anlässlich der heutigen Regierungssitzung, bei welcher auch der Tätigkeitsbericht der Kärntner Tierschutzombudsstelle für das Jahr 2024 auf der Agenda war.
Im Rahmen der Regierungssitzung wurde zudem Tierschutz-Ombudsfrau Jutta Wagner für eine weitere Funktionsperiode von fünf Jahren wiederbestellt.
Der Bericht macht deutlich:
Die Tierschutzombudsstelle ist eine unverzichtbare Kontroll-, Beratungs- und Aufklärungseinrichtung. 2024 nahm die Tierschutz-Ombudsfrau die Parteistellung in knapp 100 Verwaltungsstrafverfahren wahr – etwa wegen Tierquälerei, unzulässiger Anbindehaltung von Hunden, fehlender Registrierung oder tierschutzwidriger Haltung. In mehreren Fällen musste Tieren – darunter Rinder, Hunde, Katzen oder Schlangen – geholfen und sie aus tierschutzwidrigen Verhältnissen abgenommen werden.
Neben der rechtlichen und fachlichen Arbeit nimmt die Öffentlichkeitsarbeit einen wesentlichen Teil der Tätigkeit ein.
„Die Ombudsstelle ist täglich im Austausch mit den Menschen. Dabei geht es oft um Aufklärung, manchmal um konkrete Hilfe, und immer um den Schutz von Tieren“,
betont Prettner.
Wagner informierte 2024 nicht nur bei Veranstaltungen und Messen, sondern besuchte auch Kindergärten, um bereits die Jüngsten für den Tierschutz zu sensibilisieren. Bei direkten Besuchen von Tierhalterinnen und Tierhaltern klärte sie persönlich zum Thema Tierwohl auf.
„Mein besonderer Dank gilt Jutta Wagner – sie vereint Fachwissen, Herz und Engagement. Ihre Arbeit reicht von Gesetzesstellungnahmen bis zur Aufklärung der Bevölkerung. Damit leistet sie einen unschätzbaren Beitrag für ein tiergerechtes Kärnten“,
so Prettner.
Quelle: LPD Kärnten

