Mehr Flexibilität und mehr Entlastung durch „Urlaub für pflegende Angehörige“

Fotohinweis: Pixabay/Manuela Jäger
Pflegende Angehörige leisten den größten Teil der Pflege in Kärnten – und sind damit „der größte Pflegedienst unseres Landes“, wie Pflege-Landesrätin Beate Prettner betont. Um ihre wichtige Leistung treffsicherer zu unterstützen, wird die Förderung „Urlaub für pflegende Angehörige“ ab sofort neu aufgestellt – dies wurde in der heutigen Regierungssitzung beschlossen.

Flexibler Zuschuss

Statt fixer Termine in einem bestimmten Hotel in Kärnten wie bisher gibt es künftig einen flexiblen Zuschuss für einen Urlaubsaufenthalt nach Wahl in Österreich. Gefördert werden nachgewiesene Aufenthaltskosten ab mindestens drei Nächtigungen, die maximale Förderhöhe beträgt 400 Euro pro Person.

„Pflegende Angehörige tragen enorme Verantwortung. Für sie ist Regenration kein Luxus, sondern notwendig, damit auch sie langfristig gesund bleiben“,

betont Prettner.

Dreimal mehr Menschen profitieren

Mit einem Budget von rund 200.000 Euro für 2026 können jetzt über 530 pflegende Angehörige unterstützt werden – statt bisher rund 175.

„Wir haben die Förderung bedarfsorientierter und treffsicherer gemacht. So erreichen wir trotz knapper Mittel deutlich mehr Menschen“,

so Prettner.
Die neue Regelung sorgt nicht nur für mehr Flexibilität bei der Urlaubsplanung, sondern erleichtert auch die Organisation von Kurzzeitpflege für die betreuten Angehörigen, die aufgrund von fix vorgegebenen Terminen bisher oft nicht einfach zu bewerkstelligen war.  
Wie man zum neuen „Urlaub für pflegende Angehörige“ kommt, erfährt man hier!
Quelle: LPD Kärnten