Land Kärnten stärkt Beschäftigung für Menschen mit Behinderung

In der letzten Regierungssitzung wurde auf Antrag von Landesrätin Beate Prettner, Referentin für Chancengleichheit, die Weiterfinanzierung der Arbeitsprojekte für Menschen mit Behinderung von pro mente Kärnten beschlossen.
Rund 300.000 Euro werden für ein Jahr für die fähigkeitsorientierte Beschäftigung und berufliche Eingliederung von Menschen mit Behinderung an den Standorten Klagenfurt, Spittal/Drau, Villach und Wolfsberg bereitgestellt.

„Arbeit bedeutet weit mehr als Einkommen – sie bedeutet Teilhabe, Selbstbestimmung und soziale Integration. Mit dieser Förderung ermöglichen wir 43 psychisch und sozial beeinträchtigten Menschen eine Beschäftigung mit sozialversicherungsrechtlicher Absicherung und allen Rechten und Pflichten eines regulären Arbeitsverhältnisses“,

betont Prettner.
Die Beschäftigten werden in verschiedenen Tätigkeitsfeldern eingesetzt – von Reinigungs- und Wäscheservices über Näherei-, Tischlerei- und Gartenarbeiten bis hin zu Kooperationen mit Gemeinden und Betrieben. Angeleitet werden sie von Fach- sowie Vorarbeiterinnen und Vorarbeiter.

Damit leistet pro mente Kärnten einen wichtigen Beitrag zur Inklusion am Arbeitsmarkt.

„Unser Ziel ist es, Menschen mit Behinderung eine faire Chance auf sinnvolle Arbeit und gesellschaftliche Teilhabe zu geben. Jede und jeder soll – den eigenen Fähigkeiten entsprechend – am Arbeitsleben mitwirken können“,

so Prettner weiter.
Weitere Mittel für die Arbeitsprojekte von pro mente fließen auch seitens des Bundes.
Quelle: LPD Kärnten