„Sucht ist eine vielschichtige und tiefgreifende Problematik, die nicht an einzelnen Substanzen festzumachen ist. Umso wichtiger ist es, dass wir umfassende und vor allem frühzeitige Unterstützungsangebote schaffen – und genau das tun wir“,
500 Plätze mehr in den Drogenambulatorien
„Diese Erweiterung geht mit zusätzlichem Personal und räumlichen Anpassungen einher“,
„Wir setzen damit das Regierungsprogramm und die Suchtstrategie 2030 konsequent um – nämlich mit dem Ziel, Menschen möglichst früh ambulant zu begleiten. Studien zeigen klar: Eine gute Anbindung an das Hilfssystem verhindert nicht nur gesundheitliche Schäden, sondern auch soziale Abstürze wie Langzeitarbeitslosigkeit“,
APAK wirkt
„APAK ermöglicht eine wohnortnahe, ambulante Therapie, bei der die Betroffenen im gewohnten sozialen Umfeld bleiben können. Das ist besonders wichtig für Berufstätige, junge Frauen und Mütter – Gruppen, die wir bisher nur schwer erreichen konnten“,
„Bereits nach zwei Monaten sehen wir, wie gut das Programm angenommen wird. Wir haben mit APAK ein Angebot geschaffen, das präventiv wirkt, bevor familiäre oder berufliche Strukturen zerbrechen.“
Jugend-Schwerpunkt im Drogenambulatorium Klagenfurt
„Auch Eltern oder Betreuerinnen und Betreuer in Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe sind herzlich willkommen. Unser AVS-Team aus den Bereich Medizin, Sozialarbeit und künftig in Kooperation mit Psychotherapie und Psychologie bietet hierbei Beratung, medizinische Betreuung, aber auch psychotherapeutische Interventionen. Denn oft liegen dem Drogenkonsum psychische Erkrankungen zugrunde“,
Diese Maßnahmen sind Teil einer umfassenden Gesamtstrategie, betont Prettner:
„Wir können Versuchungen nicht aus der Welt schaffen – aber wir können Menschen und hier vor allem die Jugend stärken, begleiten und auffangen.“
Unterabteilung mit neuem Namen
„Besonders stolz macht mich, dass wir heute in Kärnten flächendeckend professionelle Hilfe anbieten können – von der Erstberatung bis zur weiterführenden Betreuung. Und es gelingt zunehmend, die Menschen zu erreichen und ihnen gezielte Unterstützung anzubieten“,
„Wir setzen bereits im Kinder- und Jugendalter an und bieten eine Vielzahl an wissenschaftlich fundierten Maßnahmen in den Schulen an. Gleichzeitig werden Lehrkräfte zu so genannten Multiplikatorinnen und Multiplikatoren geschult, um direkt in den Klassenzimmern suchtpräventiv zu arbeiten.“
„Barbara Binter-Geyer hat die Suchtkoordination in Kärnten über Jahrzehnte geprägt – mit Fachwissen, Weitblick und einem unbeirrbaren Engagement für Betroffene. Dafür danke ich ihr von Herzen. Ich freue mich, dass mit Eva Maria Adlmann eine ebenso kompetente wie engagierte Nachfolgerin bereitsteht, die den erfolgreichen Weg weiterführen und neue Akzente setzen wird“,

