Der Weiterbetrieb der Hospizstation der Diakonie in Treffen soll abgesichert werden. Maximal 1,51 Millionen Euro fließen aus dem Hospiz- und Palliativfonds.
Die Kärntner Landesregierung wird in der kommenden Regierungssitzung die Fortführung der stationären Hospizstation der Diakonie de La Tour im Pflegeheim Elvine in Treffen behandeln. Für das Jahr 2026 sollen dafür bis zu 1,51 Millionen Euro aus Mitteln des Hospiz- und Palliativfonds bereitgestellt werden. Die Finanzierung erfolgt – wie gesetzlich vorgesehen – gemeinsam durch Bund, Land und Sozialversicherung.
Gesundheits- und Pflegelandesrätin Beate Prettner betont:
„Die Hospizstation in Treffen steht für würdevolle Begleitung am Lebensende. Hier geht es darum, den Tagen mehr Leben zu geben – mit professioneller Pflege, menschlicher Nähe und Respekt vor den individuellen Wünschen der Betroffenen. Ziel ist es auch, Angehörige bestmöglich zu unterstützen.“
Stationär und mobil
In der 2024 eröffneten Hospizstation mit zehn Plätzen gewährleistet ein multiprofessionelles Team ganzheitliche Betreuung, zeitgemäße Schmerztherapie sowie psychosoziale und spirituelle Begleitung. Die enge Vernetzung mit Krankenanstalten, mobilen Palliativdiensten und ehrenamtlicher Hospizarbeit stellt eine bedarfsgerechte Versorgung sicher.
Ergänzend zur stationären Versorgung in Treffen gibt es in Kärnten spezialisierte Angebote auf den Palliativstationen am Klinikum Klagenfurt, LKH Villach und Krankenhaus St. Veit. Zusätzlich ermöglichen die mobilen Palliativteams und die ehrenamtlichen Teams der Hospizbegleitung die bestmögliche Versorgung zu Hause, aber eben auch in Pflegeheimen oder Krankenhäusern.
Prettner:
„Diese Begleitung schenkt Zeit, Nähe und Orientierung – und ist ein unverzichtbarer Teil einer würdevollen Versorgung am Lebensende.“

