DOKH Friesach: Einigung zur chirurgischen Versorgung im Rahmen des RSG 2030

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Gesundheitslandesrätin Beate Prettner, die Leitung des DOKH Friesach in Person von Geschäftsführer und Ärztlichem Direktor Ernst Benischke sowie Pflegedirektorin Petra Präsent und die Friesacher Gemeindevertretung – Bürgermeister Josef Kronlechner und Vizebürgermeisterin Ursula Heitzer – trafen sich gestern, Donnerstag (26. September 2025), aufgrund der aktuellen Diskussion rund um die allgemeinchirurgische Versorgung am Standort Friesach zu einem Gespräch. Im Zuge dessen konnte eine Einigung erzielt werden, die alle Seiten mittragen: Wie im Entwurf des Regionalen Strukturplanes Gesundheit (RSG) 2030 vorgesehen, wird die Allgemeinchirurgie/Tageschirurgie am DOKH Friesach mit 1. Juli 2027 geschlossen. Dies betrifft vier tagesklinische Plätze. Bereits zum 1. Jänner 2025 wurden im Rahmen des auslaufenden RSG 2025 die sechs stationären Betten der Allgemeinchirurgie abgebaut.

Chirurgische Ambulanz wird betrieben

Allerdings hat man sich darauf geeinigt, dass eine chirurgische Ambulanz von Montag bis Freitag weiterhin mit vollem Leistungsumfang betrieben werden kann – auch über die Jahresmitte 2027 hinaus. Dies schließt die Leistungen der Wundambulanz mit ein. Auch im Elisabethinen-Krankenhaus besteht die Möglichkeit des Betriebs einer allgemeinchirurgischen Ambulanz.

Standortgarantie

Es wird von allen Beteiligten nochmals betont, dass der Standort des DOKH Friesach gesichert ist – der RSG 2030 garantiert dies. Anfang Oktober 2025 erfolgt auch der Spatenstich für den Neubau von zwei OP-Sälen für die Abteilung Orthopädie und Traumatologie / Unfallchirurgie im Rahmen einer Investition von zwölf Millionen Euro. Zudem wird der Standort um 30 Betten für Übergangspflege zusätzlich aufgewertet. Die wohnortnahe Notfallversorgung ist also gesichert.
Quelle: LPD Kärnten