Ein Blick hinter die Kulissen der Landespolitik

LH Daniel Fellner und die Kärntner Landesregierung luden zum Tag der offenen Tür. Fotos: LPD Kärnten/Wajand
Schon am frühen Vormittag füllten sich die Gänge des Regierungsgebäudes am Arnulfplatz. Kinder liefen neugierig von Station zu Station, Familien erkundeten Büros, in denen sonst politische Entscheidungen vorbereitet werden, und im Spiegelsaal berichtete Radio Kärnten live vom Geschehen. Der Tag der offenen Tür verwandelte die Landesregierung für einige Stunden in einen Ort der Begegnung – offen, lebendig und voller Gespräche.

Viel Freude

Wer durch die Stockwerke schlenderte, konnte Politik nicht nur sehen, sondern erleben: Bei Gesundheitschecks und Gleichgewichtstests, an einer virtuellen Schweißstation, beim EU-Quiz oder auf der kleinen Skisprungschanze. Im Innenhof wurde gelacht, diskutiert und ausprobiert. Dazwischen standen Regierungsmitglieder und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für Fragen bereit. Landeshauptmann Daniel Fellner zeigte sich am Ende des Tages erfreut über das große Interesse:

„Wir konnten viele Menschen begrüßen, mit ihnen ein kurzes Gespräch führen, ihnen zeigen, wie viel Tolles es bei uns gibt. Es war vor allem eine gute und positive Stimmung. Die Besucherinnen und Besucher und auch unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die das alles hier vorbereitet haben, hatten viel Freude am Tag der offenen Tür.“

Vielfältiges Programm

Dass hinter politischen Entscheidungen weit mehr steckt als Sitzungen und Beschlüsse, wollte die Landesregierung an diesem Tag sichtbar machen.
„Wir wollten für die Besucherinnen und Besucher darstellen, für wie viele Bereiche jedes Menschen die Entscheidungen der Landesregierung sowie die Leistungen unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wichtig sind“, erklärte Landeshauptmann-Stellvertreter Martin Gruber. Bei Finanzreferentin Gaby Schaunig zog vor allem das Kindertheater die jüngsten Gäste an.

„Es ist ganz wichtig, dass auch Kinder und Jugendliche Zugang zu Kunst und Kultur haben“,

betonte sie. Gleichzeitig nutzte sie die Gelegenheit, um zu zeigen, wie öffentliche Mittel eingesetzt werden:

„Von Gesundheit und Pflege über Bildung bis hin zur Kultur.“

Gesundheit stand wiederum im Mittelpunkt des Programms von Landesrätin Beate Prettner. Gesundheitschecks, Informationen zur Vorsorge und praktische Übungen luden zum Mitmachen ein.

„Wir wollen hier zeigen, was man alles für die eigene Gesundheit tun kann und wie wichtig Prävention ist“,

sagte die Gesundheitsreferentin. In den Büros von Landesrätin Marika Lagger-Pöllinger drehte sich alles um das Thema Wasser. Spielerisch und anschaulich wurde vermittelt, wie wertvoll die Ressource ist.

„Politik muss für die Menschen greifbar sein“,

sagte sie und freute sich über den großen Besucherandrang trotz des sommerlichen Wetters.
Eine Straße der Talente, Berufsorientierung und modernste Technik erwarteten die Gäste bei Landesrat Peter Reichmann. Besonders gefragt war die virtuelle Schweißstation.

„Wir schauen darauf, dass wir Talente bestmöglich erkennen und fördern. Die besten Köpfe sollen nämlich weiterhin aus Kärnten kommen“,

erklärte Reichmann. Mobilität, Tourismus und Verkehrssicherheit standen bei Landesrat Sebastian Schuschnig im Mittelpunkt. Für Begeisterung sorgten dabei zwei bekannte Maskottchen. „Dafür hatten wir auch zwei Stargäste hier. ‚Helmi‘ und ‚Fiahmi‘ von den Kärntner Linien“, sagte Schuschnig mit einem Lächeln.

Erfolgreicher Tag

Neben den Programmpunkten der Regierungsmitglieder bot auch das kärnten.museum ein umfangreiches Angebot. Besucherinnen und Besucher konnten neben der Dauerausstellung gleich fünf Sonderausstellungen und Sonderschauen besichtigen. Mit dabei waren außerdem das Olympiazentrum Kärnten, die Musikschulen des Landes, die Gustav Mahler Privatuniversität für Musik, die Landwirtschaftlichen Fachschulen, das Genussland Kärnten, Einsatzorganisationen, das Bundesheer, die Kärntner Linien und zahlreiche weitere Partner. Am Ende blieb vor allem eines: das Gefühl, dass Politik mehr ist als Schlagzeilen und Debatten. Sie besteht aus Menschen, Ideen und Leistungen, die oft im Hintergrund entstehen. Der Tag der offenen Tür machte genau das sichtbar – und brachte die Landesregierung und die Kärntnerinnen und Kärntner ein Stück näher zusammen.