Neubau am Elisabethinen-Krankenhaus feierlich eröffnet

Architekt Christian Halm, LAbg. Markus Malle, GR Michael Gußnig, KGF-GF Karl Cernic, GF Michael Steiner, LR.in Beate Prettner, Pater Paulus Kohler, PD Silvia Lueger, Prim. Michael Zink und die kaufmännische Direktorin Elke Haber (von links) - Fotohinweis: marygoodfoto
Mit dem Neubau am Elisabethinen-Krankenhaus Klagenfurt wurde ein weiterer wichtiger Schritt zur Stärkung der stationären Gesundheitsversorgung gesetzt. Der neue Haupteingang mit Wartebereich, die moderne Postnarkose-Einheit (PACU) sowie zusätzliche Funktionsbereiche für Mitarbeitende (Umkleiden und Sanitäranlagen) verbessern Orientierung, Abläufe und Versorgungsqualität. Das Projekt, ein zweigeschoßiger Neubau mit rund 650 Quadratmeter zusätzlicher Nutzfläche und mit einem Volumen von rund 5,9 Millionen Euro, wurde durch den Kärntner Gesundheitsfonds finanziert.

Win-Win für alle

Gesundheitslandesrätin Beate Prettner betont die klare politische Verantwortung des Landes:

„Ein leistungsfähiges öffentliches Gesundheitssystem fällt nicht vom Himmel – es braucht gezielte Investitionen und eine verlässliche Finanzierung. Gerade in Zeiten steigender Patientenzahlen, zunehmenden Personaldrucks und wachsender Anforderungen an Qualität und Sicherheit ist es unsere Aufgabe, Verantwortung zu übernehmen und die Rahmenbedingungen aktiv zu gestalten.“

Der Neubau sei ein Beispiel dafür, wie öffentliche Mittel wirksam eingesetzt werden können:

„Wir investieren hier nicht in Prestige, sondern in Versorgungssicherheit, Patientensicherheit und gute Arbeitsbedingungen. Moderne Infrastruktur entlastet das Personal, verbessert Abläufe und kommt am Ende allen zugute. Und wir setzen mit Investitionen wie diesen einen kräftigen Konjunkturimpuls für die regionale Wirtschaft“,

so Prettner.

Green Hospital

Neben funktionalen Verbesserungen setzt das Projekt auch klare Akzente im Bereich Nachhaltigkeit. Energieeffiziente Bauweise, viele Grünflächen und ressourcenschonende Materialien zeigen, dass Gesundheits- und Klimapolitik gemeinsam gedacht werden müssen.

„Ein zukunftsfähiges Gesundheitssystem muss auch ökologisch verantwortungsvoll sein – das ist kein Widerspruch, sondern eine Notwendigkeit“,

betont Prettner.
Das Projekt, dessen Konzept aus einem Architektenwettbewerb hervorging, wurde mit „klima:aktiv Bronze“ ausgezeichnet.

Was ist neu?

Der Neubau beherbergt einen eindeutig erkennbaren Haupteingang – durch die neue Verkehrsführung können Patientinnen und Patienten direkt beim überdachten Eingangsbereich aussteigen. In der neuen Postnarkose-Einheit gibt es sechs moderne Überwachungsplätze – die Postnarkose im ersten Stock ist nun direkt an den OP-Bereich angebunden. Im Untergeschoß befinden sich neue Umkleiden und Sanitärbereiche für die Mitarbeitenden.
Geschäftsführer Michael Steiner hebt die Bedeutung des Neubaus für Patientinnen und Patienten hervor:

„Der erste Eindruck spielt eine große Rolle. Gerade in einem Krankenhaus kommen viele Menschen mit Unsicherheit. Da hilft es, wenn das Ankommen einfach ist.“

Eine besondere Herausforderung sei der Bau im laufenden Krankenhausbetrieb gewesen.
Der Neubau ist Teil der langfristigen Weiterentwicklung des Standorts und ein klares Signal für die Stärkung des öffentlichen Gesundheitswesens in Kärnten.
Bei der Eröffnung machten sich u. a. ÖVP-Clubobmann LAbg. Markus Malle, Gemeinderat Michael Gußnig und Architekt Christian Halm ein Bild von der gelungenen Fertigstellung. Pater Joseph Tombert segnete die neuen Räumlichkeiten.
Quelle: LPD Kärnten