Valorisierungen im Pflege- und Sozialbereich beschlossen

"Die Absicherung zentraler sozialer Dienstleistungen hat für uns oberste Priorität“, sagt LR Beate Prettner. Foto: KI
Das Land Kärnten übernimmt die kollektivvertraglichen Gehaltsentwicklungen in der Sozialwirtschaft und berücksichtigt darüber hinaus die Teuerung bei den laufenden Kosten der Einrichtungen. Die entsprechenden Beschlüsse wurden in der letzten Regierungssitzung gefasst. Auf Antrag von Landesrätin Beate Prettner werden dafür im Jahr 2026 zusätzliche Mittel in der Höhe von 12,34 Millionen Euro bereitgestellt. Diese entfallen auf die Bereiche Pflege (ca. 7,5 Millionen Euro), Chancengleichheit (4,1 Millionen Euro) sowie psychosoziale Versorgung (ca. 700.000 Euro).

„Gerade in Zeiten eines strengen Budgetvollzugs ist klar: Die Absicherung zentraler sozialer Dienstleistungen hat für uns oberste Priorität“,

so Prettner.

„Diese Leistungen sind unverzichtbar – für die Beschäftigten ebenso wie für die Menschen, die auf Unterstützung angewiesen sind.“

Verlässliche Rahmenbedingungen notwendig

Die Valorisierungen 2026 berücksichtigen die Erhöhung der Gehälter nach dem SWÖ-Kollektivvertrag (2,6 % ab 1. April 2026; 1,95 % auf das Gesamtjahr berechnet) sowie die durchschnittliche Steigerung des Verbraucherpreisindexes von 3,6 Prozent.
Davon profitieren über 7.500 Beschäftigte in den Kärntner Einrichtungen. Gleichzeitig können zehntausende Menschen weiterhin auf verlässliche Angebote zählen – sei es im stationären oder mobilen Pflegebereich, in Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen oder in der psychosozialen Betreuung.

„Hinter all diesen Leistungen stehen engagierte Fachkräfte, die mit großer Professionalität und Menschlichkeit arbeiten. Ihr Einsatz ist das Rückgrat unseres Pflege-, Gesundheits- und Sozialsystems. Ihre Arbeit verdient Anerkennung, Respekt und verlässliche Rahmenbedingungen“,

betont Prettner.