Die Absolventinnen und Absolventen des suchtmedizinischen Lehrgangs sind ein wichtiger Baustein des Suchthilfesystems in Kärnten.
Mit einer feierlichen Zertifikatsverleihung in der Klagenfurter Drogenambulanz wurde heute, Samstag (29. November 2025), der suchtmedizinische Lehrgang für (Amts-)Ärztinnen und Ärzte sowie Mitarbeitende in diesem Bereich erfolgreich abgeschlossen. Der Lehrgang wurde vom Sanitätswesen und der Suchtkoordination des Landes Kärnten gemeinsam organisiert. Insgesamt nahmen 22 Personen an der umfassenden Weiterbildung teil, die von Jänner bis November sieben Wochenendmodule umfasste. Die Inhalte reichten von rechtlichen Rahmenbedingungen über Kommunikation mit suchtmittelabhängigen Personen bis hin zur Arbeit mit spezifischen Zielgruppen wie drogenabhängigen Müttern, Jugendlichen oder älteren Suchtkranken und umfassten Theorie wie Praxis.
Prävention bis Krisenintervention
Gesundheitslandesrätin Beate Prettner verlieh die Zertifikate und würdigte das Engagement der Absolventinnen und Absolventen:
„Dieser Lehrgang stärkt jene Menschen, die täglich Verantwortung im Umgang mit sichtmittelgefährdeten und suchtkranken Personen tragen. Ihre vertiefte Expertise ist entscheidend, um Betroffene kompetent zu begleiten und frühzeitig zu intervenieren. Gerade im Bereich Jugend und Prävention sind qualifizierte Fachkräfte unverzichtbar.“
Sie dankte allen Teilnehmenden für ihren Einsatz für das Suchthilfesystem in Kärnten.
In den Modulen gaben auch renommierte Expertinnen und Experten praxisnahe Einblicke in Prävention, Diagnostik, Krisenintervention und Substitutionsbehandlung.
Quelle: LPD Kärnten

