Zertifikate für Ehrenamt-Koordination verliehen

Landesrätin Beate Prettner (links) mit Michaela Miklautz (Land Kärnten, Pflegenahversorgung; 3. v. l.), der Vortragenden Claudia Stöflin (Verein Dorfservice; 5. v. l.) und den frischgebackenen Absolventinnen - Fotohinweis: Büro LR.in Prettner
18 Absolventinnen des Lehrgangs „Zusammenarbeit mit Freiwilligen / Ehrenamtlichen“ empfingen gestern, Dienstag (28. Jänner 2025), ihre Abschlusszertifikate aus den Händen von Gesundheitslandesrätin Beate Prettner. Der Lehrgang, organisiert durch die Abteilung „Gesundheit und Pflege“, wurde zum dritten Mal durchgeführt und verfolgt das Ziel, Koordinatorinnen und Koordinatoren von Freiwilligenarbeit fit für ihre Aufgabe zu machen. Er richtet sich an Mitarbeitende von Ehrenamtsorganisationen sowie an die Pflegenahversorgerinnen und -versorger in Kärnten.

„Ehrenamtliche Tätigkeit ist unbezahlbar. Ihre Qualifikation ist ein wesentlicher Beitrag, um das Ehrenamt in Kärnten noch besser zu stärken und zu koordinieren. Damit leisten Sie einen unschätzbaren Beitrag für unsere Gesellschaft“,

betonte Prettner.

Ehrenamt in der Pflege-Nahversorgung

Als erstes Bundesland realisierte Kärnten bereits 2019 in den Kommunen die Pflege-Nahversorgung. In mittlerweile über 100 Gemeinden kümmern sich Pflegenahversorgerinnen und -versorger um alle Pflege-Fragen. Unterstützt werden sie dabei von rund 600 Ehrenamtlichen, die freiwillig ihre Freizeit mit älteren Menschen verbringen, sie zu Arzt-Terminen, zum Einkaufen etc. begleiten oder einfach Zeit mit ihnen verbringen, um Einsamkeit entgegenzuwirken. Die Pflegenahversorgerinnen und -versorger organisieren auch die ehrenamtlichen Tätigkeiten im Rahmen des Projekts. Einige von ihnen haben am Lehrgang teilgenommen.

„Wir sind sehr stolz auf die engagierten Menschen in Kärnten, die tagtäglich mit Herz und Einsatz einen Unterschied machen. Mit Ihrer Ausbildung sind Sie nun bestens gerüstet, um dieses Engagement zu fördern und Menschen zu unterstützen, die ihre Zeit und Kraft freiwillig in den Dienst der Allgemeinheit stellen“,

so Prettner.